Richard Davis

Richard Davis (* 15. April 1930 in Chicago) ist ein US-amerikanischer Jazz-Bassist.

 

Davis studierte in den 1940er und 1950er Jahren privat Kontrabass und wirkte in verschiedenen Orchestern Chicagos. Anfang der 1950er Jahren trat er mit Ahmad Jamal, Charlie Ventura und Don Shirley auf, später mit Sarah Vaughan und Kenny Burrell. In den 1960er Jahren arbeitete er verstärkt mit klassischen Sinfonieorchestern unter der Leitung von George Szell, Leopold Stokowski, Igor Stravinsky, Pierre Boulez, Gunther Schuller und Leonard Bernstein. Seine Jazzpartner in dieser Zeit waren Eric Dolphy, Booker Ervin, Andrew Hill, Ben Webster, Stan Getz, Earl Hines, Jaki Byard, Alan Dawson, Booker Ervin, Rahsaan Roland Kirk und er wirkte auch auf dem (Jazz-beeinflussten) Van Morrison-Album „Astral Weeks" mit.

 

In den späten 1960er und 1970er Jahren war er Mitglied des Thad Jones-Mel Lewis-Orchestra. Seit 1977 unterrichtet er an der University of Wisconsin in Madison, daneben trat er auf zahlreichen internationalen Festivals auf. 1993 gründete er die Richard Davis Foundation for Young Bassists, die sich der Förderung jugendlicher Kontrabassisten widmet.

Davis veröffentlichte ein Dutzend Alben als Bandleader und wirkte an über zweitausend Aufnahmen als Sideman mit.

 

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